Peru

Im Norden Perus zwischen den Weißen und Schwarzen Kordilleren in den Anden liegt die Stadt Huaraz (3000m) mit ca. 100.000 Einwohnern. Huaraz ist das Zentrum des landwirtschaftlich bedeutsamen Tales Callejón de Huaylas sowie Ausgangspunkt für die angrenzende Hochgebirgsregion Cordillera Blanca mit Perus höchstem Berg Huascarán (6.768 m).

Peru ist der größte Andenstaat und eines der interessantesten Länder der Erde, geprägt von Gegensätzen und Superlativen   –  durchzogen von den Anden, dem längsten Gebirge der Welt mit unzähligen schneebedeckten Gipfeln. Sie trennen die trockene Wüste im Westen vom feuchtheißen Amazonastiefland mit seinen Regenwäldern im Osten.

Überall trifft man auf prächtige Kolonialbauten und auf historische Zeugnisse der längst vergangenen Hochkulturen wie z. B. der Inkas und der vielen anderen Kulturen, die in Peru ihren Ausgangspunkt hatten.

Der größte Teil Perus befindet sich im Tiefland des Amazonas und an der über 2.000 km langen Küste. Das Hochland umfasst weniger als ein Drittel des Landes.

Über die Hälfte der Bevölkerung Perus, die sich vor allem aus Indígenas zusammensetzt, lebt in Armut: Mehr als 15 Millionen Menschen können ihre wichtigsten Grundbedürfnisse nicht decken. Besonders schwer trifft es die Landbevölkerung in den Anden. Sie haben keine Arbeit und kein gesichertes Einkommen, oder sie arbeiten als Saison- und Gelegenheitsarbeiter fernab ihrer Familien. Viele bestellen ihre kleinen Felder an den steilen Berghängen, die aber oft nicht genügend Nahrung
abwerfen, um die Familien zu ernähren.

Unsere Projektarbeit

1996 gründeten peruanische Freunde der Projektbetreuerin Hildegard Hagemann-Korn zum Gedenken an ihren Mann ein kleines Kinderschutzprojekt und gaben ihm den Namen „Georg Korn”.
Nach und nach wurden die Hilfsleistungen mit neuen Projekten erweitert.

Die Unterstützung besteht zurzeit aus folgenden Schwerpunkten:

  • medizinische Unterstützung
  • Kinderspeisung
  • Bildungsarbeit
  • Traumatherapie

in

Huaraz

Monterrey

Chiquian

Die indigene Bevölkerung in der Andenregion wird nach wie vor häufig benachteiligt und diskriminiert. Es gibt viele alleinerziehende Mütter, viel Gewalt und Missbrauch. Natürlich ist Kinderarbeit in Peru verboten, doch wie bei so vielen dieser Gesetze reicht ein bloßes Verbot leider nicht aus, um diese illegalen Aktivitäten und das Ausbeuten der schutzbedürftigsten Mitglieder der Gesellschaft zu verhindern. Oft müssen Kinder zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Vielen Menschen fehlt der Zugang zu sauberem Trinkwasser, zu Nahrungsmitteln, Bildung, Arbeit, Altersvorsorge und medizinischer Versorgung.

Auch die Mangel- bzw. Unterernährung ist ein weit verbreitetes Problem, das wiederum auf die große Armut zurückzuführen ist, denn eine ausgewogene Ernährung ist vielen Familien finanziell oft nicht möglich. Was haben diese Menschen für eine Chance? Es gibt in Peru keine soziale Absicherung, kein Hartz 4. Die Lebensmittelpreise sind gestiegen und viele Familien kämpfen um das tägliche Überleben.

Unser Ziel ist es, das Leid der Menschen nachhaltig zu lindern und vor allem den Kindern eine Zukunft zu geben.

Kontakt

Gerne stelle ich Ihnen ausführliches Informationsmaterial zu den einzelnen Projekten zur Verfügung.

 

Projektverantwortliche

Hildegard Hagemann-Korn
Frankfurter Str. 68
63628 Bad Soden-Salmünster
Telefon (0 60 56) 44 05

hildegard.hagemann-korn
(at)kinderhilfe-kakadu.de

 

 

 


 

Länderinfo PERU

Peru ist der größte Andenstaat und eines der interessantesten Länder der Erde, geprägt von Gegensätzen und Superlativen   –  durchzogen von den Anden, dem längsten Gebirge der Welt mit unzähligen schneebedeckten Gipfeln. Sie trennen die trockene Wüste im Westen vom feuchtheißen Amazonastiefland mit seinen Regenwäldern im Osten.

Überall trifft man auf prächtige Kolonialbauten und auf historische Zeugnisse der längst vergangenen Hochkulturen wie z. B. der Inkas und der vielen anderen Kulturen, die in Peru ihren Ausgangspunkt hatten.

Der größte Teil Perus befindet sich im Tiefland des Amazonas und an der über 2.000 km langen Küste. Das Hochland umfasst weniger als ein Drittel des Landes.

Über die Hälfte der Bevölkerung Perus, die sich vor allem aus Indígenas zusammensetzt, lebt in Armut: Mehr als 15 Millionen Menschen können ihre wichtigsten Grundbedürfnisse nicht decken. Besonders schwer trifft es die Landbevölkerung in den Anden. Sie haben keine Arbeit und kein gesichertes Einkommen, oder sie arbeiten als Saison- und Gelegenheitsarbeiter fernab ihrer Familien. Viele bestellen ihre kleinen Felder an den steilen Berghängen, die aber oft nicht genügend Nahrung
abwerfen, um die Familien zu ernähren.

 

Ein großes Problem ist die Korruption.  Seit Juli 2016 ist der liberal-konservative Pedro Pablo Kuczynski von der Partei Peruanos por el Kambio Präsident der Republik Peru. Auch er steht im Verdacht, in einen Korruptionsskandal verwickelt zu sein.